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DAS GRÖSSTE KRISTALLSTRUKTUR-MODELL DER WELT

WAS ?!

Das Modell, Hintergründe und Werdegang

Wie schaut unsere Welt im Kleinsten aus? Wieso haben verschiedene Materialien ihre jeweiligen Eigenschaften? Und welche Relevanz hat das für unser tägliches Leben, für Technik, Wirtschaft und Forschung? Dies anschaulich zu vermitteln hat der Organisator dieses Projekts sein Leben verschrieben - und genau diesem Zwecke dient auch vorliegendes Projekt, das offiziell beim Guinness-Buch der Rekorde gemeldet ist. Nie zuvor wurde ein so großer Ausschnitt aus der Atomstruktur eines Kristalls im Modell nachgebildet. Hier folgen die wichtigsten Informationen und die Antworten auf die meist gestellten Fragen im Überblick:

Zahlen und Fakten

  • Das fertige Modell ist ein Würfel mit 3,1 m Kantenlänge,
  • es besteht aus 38.880 Kugeln in roter und weißer Farbe
  • und aneinandergereiht über 10 km an Verbindungsstäben.
  • Es veranschaulicht den atomaren Aufbau von Kristallen,
  • konkret den in vielen Alltagsmaterialien vertretenen NaCl-Strukturtyp.
  • Der Vergrößerungsfaktor zum Original beträgt fast eine Milliarde,
  • etwa würde so ein Körnchen Kochsalz mit einer Kantenlänge von rund 0,0000096 mm aussehen.

Aktualitätsbezug

  • Das Jahr 2014 wurde von den Vereinten Nationen (UN) zum "Internationalen Jahr der Kristallographie" ausgerufen
  • und 2015 zum "Internationalen Jahr der Böden" - zwei Themen, die sich um das im Modell Gezeigte drehen.
  • Es ist genau 100 Jahre her, da der Nobelpreis für die Entdeckung der im Modell gezeigten Kristallstruktur vergeben wurde.

Was ist ein Kristallstruktur-Modell?

Kristalle bestehen aus Atomen, die jedoch nicht wirr durcheinander, sondern nach einem gewissen Schema angeordnet sind. Man kann es sich als Muster vorstellen, dass sich in allen Raumrichtungen periodisch wiederholt. Die Kristallstruktur beschreibt also die Anordnung der Atome in einem Kristall. Es gibt sehr viele verschiedene Strukturtypen - der hier gezeigte ist vergleichsweise einfach, doch findet er sich in sehr vielen Substanzen. Er war unter den allerersten, die entdeckt wurden: 1915 erhielten William H. Bragg and William L. Bragg - Vater und Sohn - den Nobelpreis für Physik dafür, dass sie diese Struktur erstmals aufklärten. Seit damals können WissenschafterInnen die Anordnung der Atome in Kristallen bestimmen - was fundamentale Auswirkungen auf unsere Technik, Medizin und das Verständnis der Natur hatte. Modelle zu bauen hilft, sich die Beschaffenheit in den Kristallen besser vor Augen zu führen. Es gibt verschiedene Arten von Modellen und Darstellungsweisen. Bei dem hier beschriebenen Modell handelt es sich um ein sogenanntes "Kugel-Stab-Modell". Hier sind die Schwerpunktlagen der Atome als Kugeln und die Bindungen zwischen ihnen symbolisch als Stäbe dargestellt.

Das "GRÖSSTE Kristallstruktur-Modell" - was soll das heißen?

Dieses Modell ist der größte Ausschnitt aus der atomaren Struktur eines Kristalls, der jemals durch Menschenhand dreidimensional und maßstabsgetreu nachgebildet wurde. Das heißt: Es ist das Modell, das die meisten Atommodelle (Kugeln), die meisten Bindungsmodelle (Stäbe) und die meisten Elementarzellen (kleinste sich im Raum wiederholende Einheit) eines Kristallgitters zeigt. Auch seine Höhe und sein Volumen übertreffen alle bisher dagewesenen Modelle.

Das Modell besuchen

Das größte Kristallstrukturmodell der Welt veranschaulicht auf bisher noch nie dagewesene Art und Weise, wie Materialien aus unserem Alltag fast eine Milliarde Mal vergrößert aussehen. Allein der Anblick der über 3 m hohen Skulptur wird spektakulär, da er interessante, so bisher nicht gesehene optische Effekte für jedermann erlebbar macht.
Doch noch wichtiger als die reine Impression ist das Wissen, das hiermit vermittelt werden kann: Was ist ein Kristall? Woher wissen wir, wie sie aufgebaut sind? Welche Materialien sehen im Kleinsten so aus, wie es das Modell veranschaulicht und wo begegnen sie uns im Alltag? Rund um die Schau des Modells wird es Führungen, Präsentationen, Ausstellungen etc. geben. Haben Sie Interesse an einer persönlich betreuten Reise in den Nanokosmos? Vor allem Kindergartengruppen und Schulklassen, aber auch andere Gruppen sind herzlich zum Besuch eingeladen! Kontaktieren Sie mich zwecks Terminabsprache.

Das Modell ausstellen

Das Modell ist modular zerlegbar und transportabel. Es soll in Zukunft dazu dienen in Ausstellungen, bei Veranstaltungen,... Wissenschaft und Forschung zu vermitteln. Gespräche mit namhaften Museen und Messen laufen bereits. Das größte Kristallstrukturmodell der Welt ist ein sehr eindrucksvolles Exponat, ein einmaliger Blickfang und eine aufregende Attraktion. Sollten Sie Interesse daran haben das ganze Modell oder Teile davon auszustellen, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. Beispiele und Bilder finden Sie HIER

Briefmarke

Anlässlich des Projekts gibt es eine eigene Briefmarke, die mit limitierten Sonderkuverts und spezieller Stempelung ausgegeben wird. Weitere Informationen HIER

Welcher "Verrückte" baut das?

Der Mineraloge und Kristallograph Dr. Robert Krickl (*1981) hat sein Leben einerseits der Forschung und andererseits der Vermittlung von Wissenschaft und Technik an die breite Bevölkerung - von Kindergartenkind bis PensionistIn - verschrieben. Hierzu geht er stets neue Wege, schreibt Bücher, hält Vorträge, besucht Schulen und Kindergärten, betreibt Wanderausstellungen, organisiert Veranstaltungen, u.v.m. Unter anderem organisierte er Beiträge zum Rahmenprogramm großer Tagungen der International Mineralogical Association, European Geosciences Union, Deutschen Mineralogischen Gesellschaft u.a., sowie mit der Roadshow anlässlich des "International Year of the Planet Earth" 2009 (BMWF, Österr. Nationalkomitee für Geowissenschaften) und der Wanderausstellung durch Österreich anlässlich des "International Year of Crystallography" 2014 (BMWFW, Österr. Nationakomitee für Kristallographie) die Hauptveranstaltungen zu den jeweiligen UNESCO-Jahren. Er ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft und Österreichs Vertreter in der Earth Science Matters Foundation. Weitere Informationen zur Person finden Sie auf seiner Homepage oder seiner facebook-Seite.

Weitere Informationen

Chronologie

Hier finden Sie die Meilensteine des Projekts. Eine vollständige Chronik der Geschehnisse, mit allen aktuellen Meldungen, bildet die facebook-Seite des Projekts.

  • 18.06.2013: Anmeldung des Vorhabens beim Guinness Buch der Rekorde
  • 06.11.2013: Bestätigung der Anmeldung, damit offiziell eingetragener Weltrekordversuch
  • 04.04.-18.12.2014: Teile des Modells dienen der Wissensvermittlung bei der Wanderausstellung anlässlich des "Internationalen Jahrs der Kristallographie" (United Nations) durch alle österreichischen Bundesländer, mit Beiträgen zur "Langen Nacht der Forschung" und "Langen Nacht der Museen", Vorträgen, Schul- und Kindergartenprojekten
  • 25.06.2014: Gespräche mit der Stadt Wien: Der Weltrekord soll offiziell 2015 im Innenhof des Wiener Rathauses aufgestellt werden
  • 26.01.2015: Präsentation des Projekts bei der Hauptversammlung der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft
  • 28.02.-01.03.2015: Ausstellung eines Moduls bei der Messe "Mineralium" in der Stadthalle Wien
  • 24.04.2015: Präsentation des Projekts bei der Tagung "Crystallography for the next generation: The legacy of IYCr" der International Union of Crystallography unter den Auspizien der UNESCO u.a. in Rabat, Marokko
  • 28.05.-10.07.2015: Ausstellung eines Moduls im Ökogarten Mödling anlässlich des Niederösterreichischen Viertelfestivals
  • 29.05.2015: Beitrag zur "Langen Nacht der Kirchen" in Wien
  • 15.07.2015: Beitrag zur "KinderUni Wien"
  • 03.10.2015: Beitrag zur "Langen Nacht der Museen" in Wien
  • 27.10.2105: Beginn des Aufbaus im Innenhof des Wiener Rathauses
  • 06.11.2015: Präsentation der eigenen Briefmarke und Sonderkuverts zu diesem Anlass (Ausgabe bis zum Abbau des Modells)
  • 07.-08.11.2015: Ausstellung eines Moduls und themenbezogene Sonderschau bei der "Intermineralia Baden"
  • 11.11.2015: Jubiläum am Modell mit Gästen und Prominenz - Es ist AUF DEN TAG GENAU 100 JAHRE her, da der Nobelpreis für das Jahr 1914 an den Deutschen Max von LAUE vergeben wurde - für die Entdeckung, dass Röntgenstrahlen an Kristallen gebeugt werden. Damit war bewiesen, dass sie aus einer dreidimensional periodischen Anordnung ("einem sich in allen Raumrichtungen wiederholenden Muster") von Atomen bestehen - was im Weltrekord-Modell anschaulich gezeigt wird.
  • 12.11.2015: Jubiläum am Modell mit Gästen und Prominenz - Es ist AUF DEN TAG GENAU 100 JAHRE her, da der Nobelpreis für das Jahr 1915 an die Briten William H. BRAGG and William L. BRAGG vergeben wurde - für die Entdeckung wie man die genaue Anordnung der Atome in einem Kristall bestimmen kann. Sie haben die Struktur, die im Weltrekord-Modell gezeigt wird entdeckt.
  • 23.11.2015: Der Weltrekord wird offiziell aufgestellt. Festakt mit Prominenz und internationalen Gästen.
  • Ausstellung verlängert bis März 2016
  • 15.02.2016: Weltrekord offiziell anerkannt vom Rekordinstitut für Deutschland (zuständig für den deutschen Sprachraum)
  • 24.02.2016: "Finissage" mit internationalen Gästen
  • März 2016: Abbau im Wiener Rathaus
  • 01.04.2016: Weltrekord offiziell anerkannt vom Guinness Buch der Rekorde
  • 01.03.-30.05.2016: Ein Teil des Modells ist das Highlight der Ausstellung "Rohstoffe sind Zukunft" in Leoben (Steiermark)
  • 21.-28.08.2017: Das Modell ist Highlight beim 24. Kongress und Hauptversammlung der International Union of Crystallography in Hyderbad (Indien)

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